Deutsche Polizei sorgt für Sicherheit

Wie Michael Richter von GreenPeace schreibt, ist die GreenPeace-Aktion mit elf Schlauchbooten vor Heiligendamm beendet: Auf Fahnen und Flaggen trugen die Aktivisten den Slogan "G8 - Act now." Sie wollten eine Petition überreichen, die die G8-Staaten drängt, verbindliche Reduktionen ihrer Treibhausluft-Emissionen zu beschließen.
Die Umweltschützer hatten die Polizei kurz vor Beginn der Aktion informiert. Die GreenPeace-Flottille wurde beim Einlaufen von Booten der Küstenwache verfolgt und bedrängt. Es kam zu harten Zusammenstößen. 
Ein kleines Schlauchboot und eines der Sechs-Meter-Boote wurde von Polizeibooten regelrecht  überfahren.
Sechs Aktivisten wurden insgesamt verletzt. Einer blieb im Krankenhaus, die anderen haben Prellungen und Quetschungen an Rücken und Rippen, Armen und Beinen.
Man könne Schlauchboote auch anders stoppen, ohne sie zu überfahren, sagt Jörg Feddern, GreenPeace-Klimaschutz-Experte.
Und: Gewaltfreier Protest in Sichtweite müsse auch bei den mächtigsten Männern und Frauen der Welt möglich sein, ohne dass man in Lebensgefahr gerate.

In Deutschland aber offenbar nicht.